Heizungsunterstützung

Mehr als jede fünfte verkaufte Solarthermie-Anlage ist ein Solarthermie-System zur Heizungsunterstützung. Aufgrund der steigenden Preise der Nebenkosten entscheiden sich viele Hausbesitzer und –bauer für die Alternative einer Solarthermie-Anlage.
In der Heizungsunterstützung können Solarthermie-Anlagen im Sommer und der Übergangszeit die Brauchwassererwärmung sowie einen Teil der Heizleistung übernehmen. In gut gedämmten Gebäuden kann eine Solarthermie-Anlage zu ca. 10-30 Prozent den Energiebedarf decken. Bei einem Niedrigenergiehaus beträgt der Deckungsbeitrag bis zu 40 Prozent. Zusätzlich zur Einsparung von Brennstoff kommen noch die Schonung des Heizkessels sowie die Verminderung der Anzahl von Brennerstarts hinzu.
Zu den Bestandteilen einer thermischen Solaranlage zur Heizungsunterstützung gehören Kollektoren, Ausdehnungsgefäße, Regelungen und Fühler, Pumpen, Fittings und Armaturen sowie Sicherheitseinrichtungen. Um die im Sommer produzierte Überschusswärme längerfristig nutzen zu können, empfiehlt sich außerdem der Einbau eines Speichers oder die Einspeisung der Überschusswärme mittels Wärmepumpenheizung in einen Erdkollektor.



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